Das Thema Umgebungsschutz für wertvolle Baudenkmäler war bereits in der DDR ein wichtiges Thema der staatlichen Denkmalpflege. Am Göllinger Klosterturm wurden in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts aufwändige Studien betrieben, um die Situation rund um den Turm so zu verbessern, dass dessen Wirkung nicht beeinträchtigt wird. Auf der Grundlage dieser Studien wurden Maßnahmen abgeleitet und umgesetzt. Was damals mit Unterstützung der IG Denkmalpflege positiv erreicht worden war, Entfernung des Pförtnerhäuschen, Reduzierung der Mauerhöhe und Entfernung störender Laternenmasten, wurde nun mit dem Bau des "Empfangspavillons" einschließlich Fahnenstangen wieder zunichte gemacht.