Gesellschaft der Freunde der Klosterruine Sankt Wigbert Göllingen e. V.

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Vom Klang des Himmels - Konzert mit Tom Daun am 14.06.

Tom Daun, „Master of Music“ der Universität Edinburgh, gilt als einer der führenden Vertreter von traditioneller und historischer Harfenmusik in Deutschland.

Auf seinen diversen Harfen (keltische „clarsach“, Böhmische Wanderharfe, gotische Harfe des Mittelalters, barocke „Arpa doppia“, Arpa paraguaya“) interpretiert er Melodien des Mittelalters, Tänze der Renaissance, meditative keltische Weisen, südamerikanische Rhythmen und eigene Kompositionen.

Eintritt: 7 €

Weitere Informationen auf der Website von Tom Daun: Tom Daun – Harfner aus Solingen

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Herzlich Willkommen!

Wir begrüßen Sie herzlich auf den Internetseiten der Gesellschaft der Freunde der Klosterruine St. Wigbert Göllingen e. V. und laden Sie ein, das bedeutendste historische Baudenkmal und eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten im Kyffhäuserkreis kennenzulernen. 

"Romanik blickt ins Unsichtbare, aber dieses Unsichtbare soll auf Erden einen sichtbaren Ort bewohnen" Marcel Pobé

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Neue Angebote zum Besuch des Klosterturms

Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten hat ihr Angebot an Eintrittskarten für Kloster Göllingen erweitert. Zum einen gibt es in der Saison 2026 erstmals ein Jahresticket für 24 Euro (ermäßigt 12 Euro), mit dem man die ganze Saison von April bis Oktober das Klostergelände mit Turm und Ausstellung besuchen kann. Zum anderen können Besucher, die die Ausstellung "Kloster und Konserve" nicht besuchen wollen, für 2 Euro das Klostergelände, den Klosterturm und die Krypta besichtigen. Besonders das zweite Angebot ist aus Sicht unseres Vereins sehr zu begrüßen.

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Pilger im Guntherhaus

An Pfingsten und am darauffolgenden Wochenende 30./31. Mai waren Pilger zu Gast im Guntherhaus unseres Vereins. Auch andere Besucher des Klosters schauten wenigsten kurz mal zu uns herein. Am Nachmittag des 30. Mai gab es im spontan organisierten Klostertreff Kaffee und Kuchen. Diese Angebot zu einem zwanglosen Treffen am Guntherhaus möchten wir in den nächsten Monaten fortsetzen, um die gute Tradition des Klosters als Stätte der Begegnung und des Gesprächs trotz der veränderten Bedingungen  auf dem Klostergelände aufrecht zu erhalten.

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Ein kleines Detail

Wer den Klosterturm aufmerksam betrachtet, dem fällt vielleicht auf, dass der Bogenfries des quadratischen Turmuntergeschosses nicht ganz regelmäßig gestaltet ist. Auf der Nordseite ist einer der kleinen Bögen und auf der Westseite sind zwei Bögen mit einer kleinen Ausbuchtung nach oben, einem Bogen auf dem Bogen, versehen. So entsteht eine gestalterische Variation, die erst mit der Gotik, etwa 80 Jahre bei Bogenfriesen allgemein Verwendung fand. Am Göllinger Klosterturm wirkt es so, als ob die ausführenden Bauleute etwas ausprobieren wollten oder ein ursprünglich geplantes Konzept der verfeinerten Gestaltung - vielleicht aus Termingründen - nicht fortgeführt haben. Zur Zeit der Romanik gibt es zahlreiche Varianten der weit verbreiteten Bogenfriese. In Deutschland gibt es aus der Zeit der Romanik nur ganz wenige Beispiele für diese Gestaltung eines Bogenfrieses. Erstaunlicherweise ist ein Bogenfries an der St.-Petri-Kirche in Soest genauso wie in Göllingen nur mit einigen wenigen erweiterten Bögen ausgestattet. Diese Kirche wurde in den 1150er Jahren erbaut. Soest liegt in Westfalen am Hellweg. Der Hellweg war im Mittelalter, die wichtigste Straßenverbindung vom Rheinland mit der Metropole Köln nach Osten. 

Auch hier ist es ein kleines Details, das uns ermöglicht das Bauwerk besser zu verstehen. Durch diese kleine Auffälligkeit in der Gestaltung des Bogenfrieses können wir den Klosterturm mit anderen Bauten in Verbindung bringen und sehen, wie sich im 12. Jahrhundert Gestaltungsvarianten durch wandernde Bauleute verbreitet haben. 

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Die neue Dauerausstellung

Seit 22. August 2025 ist die neue Ausstellung der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten auf dem Klostergelände in Göllingen zu sehen. Die Ausstellung mit dem Titel "Sehen lernen - zwischen Kloster und Konserve" möchte den Besuchern 1000 Jahre Geschichte zeigen und ein "neues Besuchererlebnis" bieten.  Ein modernes Empfangsgebäude mit Toiletten steht nun ebenfalls für die Besucher von Kloster und Ausstellung bereit. Ein Multimediaguide in leichter Sprache und Schautafeln auf dem Klostergelände sollen das Verständnis für das Gesehene ermöglichen. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten verfolgt mit der Ausstellung einen breit gefassten Ansatz, der auf die Vermittlung grundlegender Informationen und die Darstellung der Nachklosterzeit setzt. Das Ausstellungskonzept wird der geschichtlichen, kunstgeschichtlichen und spirituellen Bedeutung von Kloster Göllingen leider nicht so richtig gerecht.  Unser Verein hat im Vorfeld der Ausstellungseröffnung auf konzeptionelle Schwächen hingewiesen und eine Zusammenarbeit bei der inhaltlichen und gestalterischen Planung angeboten. Darauf ist die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten leider nicht eingegangen. Trotz der Kontroversen um die neue Ausstellung bieten wir der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten weiter Zusammenarbeit und einen offenen Dialog an. Am Klosterort Göllingen soll weiterhin  sowohl die kulturelle Bedeutung des Ortes gewürdigt als  auch die Klosterruine  nachhaltig erhalten und erlebbar gemacht werden.

 

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Warum Fahnen nicht vor den Klosterturm gehören

Seit wenigen Tagen hat die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten vor dem Klosterturm in Göllingen zwei Fahnen mit ihrem Schriftzug und Logo gehisst. Sie sollen wohl auf die bevorstehende Saisoneröffnung am 02. April hinweisen. Sieht ja ganz nett aus, könnte man denken.

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Umgebungsschutz - Wirkungsschutz

Das Thema Umgebungsschutz für wertvolle Baudenkmäler war bereits in der DDR ein wichtiges Thema der staatlichen Denkmalpflege. Am Göllinger Klosterturm wurden in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts aufwändige Studien betrieben, um die Situation rund um den Turm so zu verbessern, dass dessen Wirkung nicht beeinträchtigt wird. Auf der Grundlage dieser Studien wurden Maßnahmen abgeleitet und umgesetzt. Was damals mit Unterstützung der IG Denkmalpflege positiv erreicht worden war, Entfernung des Pförtnerhäuschen, Reduzierung der Mauerhöhe und Entfernung störender Laternenmasten, wurde nun mit dem Bau des "Empfangspavillons" einschließlich Fahnenstangen wieder zunichte gemacht. 

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Mit dem Rad von Sondershausen nach Bad Frankenhausen über Kloster Göllingen

Kloster Göllingen liegt ungefähr in der Mitte zwischen Sondershausen und Bad Frankenhausen. Von beiden Städten aus bietet sich der Klosterturm als Ziel für eine entspannte Radtour abseits des Straßenverkehrs an. Die landschaftlich schöne Strecke führt durch das Wippertal und am Südhang des Kyffhäusergebirges entlang.

 

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Kloster Gölllingen sucht Unterstützer

Die Klosterruine in Göllingen besitzt mit ihrem Turm eines der bedeutendsten Baudenkmäler in unserer Region. Der romanische Turm mit seiner geheimnisvollen Krypta fasziniert Besucher aus Nah und Fern. Mit dem Unstrut-Werra-Radweg hat das Interesse an der Klosterruine weiter zugenommen. Die Gesellschaft der Freunde der Klosterruine St. Wigbert in Göllingen e. V.– kurz Klosterturmverein – engagiert sich seit vielen Jahren für den Erhalt und die Pflege der Klosteranlage.  Menschen, die sich für die Vereinsarbeit interessieren, können sich gerne über unser Kontaktformular melden.

Gesellschaft der Freunde der Klosterruine St. Wigbert Göllingen e. V.

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Spenden für Kloster Gölllingen

Unser Verein ist für die Finanzierung der ehrenamtlichen Arbeit auf Spenden angewiesen. Bitte unterstützen Sie Kloster Göllingen und die Gesellschaft der Freunde des Klosters St. Wigbert Göllingen e. V. mit Ihrer Spende. Konto der Gesellschaft der Freunde der Klosterruine St. Wigbert e. V.:
DE96 8205 5000 3300 0036 27 bei der Kyffhäusersparkasse.
 
 
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Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten

Das Klosterareal in Göllingen gehört zur Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, einer Stiftung des öffentlichen Rechts, die vom Land Thüringen für die Verwaltung von landeseigenen Schlössern, Burgen, Klöstern und Parks gegründet worden ist. Die Aufgaben dieser Stiftung sind die Denkmalpflege und der Erhalt der zu ihr gehörenden Baudenkmäler, aber auch diese der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und eine angemessene Nutzung zu ermöglichen. Leider hat sich am Kloster Göllingen die Tätigkeit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten in den letzten Jahren weit von einem ernsthaften Denkmalschutz entfernt. Deshalb gestaltete sich die Zusammenarbeit unseres Vereins mit der Stiftung in dieser Zeit zunehmend schwierig und ist mittlerweile fast vollkommen zum Erliegen gekommen.

Nähere Informationen zur Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und der von ihr verwalteten historischen Monumente erhalten Sie unter www.thueringerschloesser.de.

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